In Mitteleuropa starteten am 23. Juli traditionell die “Hundstage”, die im letzten Jahr große Hitze mit sich brachten. Dieses Jahr bleiben wir und unsere Äcker bisher von neuen Hitzerekorden im Sommer verschont. Stattdessen ist das Wetter wechselhaft. Trockenheit und Starkregen wechseln sich ab. Prüft mehrmals in der Woche, ob ihr wässern müsst und testet dafür den Boden: Ist er ca. fünf Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche noch feucht, dann braucht ihr nicht zu gießen.

Bei Trockenheit: lieber ausführlich statt oft gießen

Wenn die Pflanzen morgens schon schlapp aussehen und ihr im Boden keine Restfeuchtigkeit mehr finden könnt, dann wässert – und zwar ordentlich! Es ist deutlich nachhaltiger selten, aber dafür kräftig zu wässern, als häufiges und dafür nur oberflächlich. Legt am besten einen Wasserschlauch in das Beet und auf die Wege und lasst das Wasser für einige Minuten laufen. So gelangt es in die tieferen Bodenschichten. Nach dem Absacken des Wassers solltet ihr auf jeden Fall wieder hacken!

Starkregen? Locker bleiben

Bei Starkregen muss er Boden unbedingt nach dem Regen wieder gehackt werden. Wenn euer Boden durch die Trockenzeit sehr hart und verkrustet sein sollte, könnt ihr ihn vor dem angekündigten Starkregen lockern und anfeuchten. So kann er mehr Wasser aufnehmen. Völlig ausgetrockneter und verkrusteter Boden kann die Wassermenge nicht aufnehmen. Das Wasser sickert nicht schnell genug ab, bleibt auf der Oberfläche stehen oder schwemmt die oberen Bodenschichten ab.

Ein Fan von Wasser: das Unkraut

Leider wächst auch das Unkraut bei viel Regen und warmen Temperaturen sehr schnell und streitet mit deinem Gemüse um Platz, Licht, Wasser und Nährstoffe. Dagegen hilft nur Hacken und Jäten, um die Unkräuter an der Ausbreitung zu hindern und Luft in den gut durchwurzelten Boden zu bringen.

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