Falls es euer Ziel ist, eine knackige Tomatenernte zu erhalten, dann passt jetzt gut auf: Seid richtig geizig zu euren Pflanzen! Was wir damit meinen: Damit eure Früchte groß und lecker werden, müssen die Triebe, die in den Blattachseln wachsen, weggeknipst werden – das ist ausgeizen. Gerade für die Kleinen ist es eine tolle Aufgabe. Wie, wo und vor allem warum – erfahrt ihr hier:

Wie Tomaten ausgeizen?

Alle Seitentriebe, die in den Blattachseln, also in der Mitte zwischen Haupttrieb und Blatt sprießen (siehe Bild), könnt ihr einfach mit den Fingernägeln abknipsen, solange sie noch klein sind. Aber Vorsicht, keine Blütentriebe ausbrechen! Solltet ihr später im Sommer Triebe entdecken, die fast so stark oder stärker als der Haupttrieb sind, schneidet sie möglichst tief mit dem Messer oder der Schere ab.

Warum ausgeizen?

Geizt ihr die Triebe nicht aus, steckt die Pflanze ihre ganze Kraft in die Geiztriebe und nicht in die Ausbildung der Früchte. Die Ernte beginnt dann später und fällt deutlich bescheidener aus – ausgeizen lohnt sich also!

Wie oft ausgeizen?

Ihr könnt ab nun wöchentlich eure Tomaten nach Geiztrieben untersuchen und ausgeizen. Macht das solange bis die Früchte der Tomate erntereif sind.

Ihr wollt noch mehr? Dann schaut euch unseren AckerClip „Tomaten anstäben und ausgeizen“  an:

Click edit button to change this text.