Ihr habt Kartoffeln in euren Garten gepflanzt und freut euch schon auf die knollige Ernte? Dann ist eines der wichtigsten Aufgaben eure Kartoffeln anzuhäufeln. Dabei bedeckt ihr die Kartoffeltriebe von beiden Seiten mit Erde, sodass ein Damm entsteht. Warum das so wichtig ist, erfahrt ihr in den nachfolgen Beitrag:

Kartoffeln anhäufeln

Dunkel, kühl und unterirdisch – ein Blick in die Welt der Kartoffel

Rund, knackig und lecker – damit eure Kartoffeln-Ernte auch gelingt, solltet ihr sie noch ordentlich im Dunkeln behalten. Nur so erhält die Pflanze die Information, dass es noch an der Zeit ist, ins unterirdische Wachstum zu investieren und nicht so viel Energie in die Bildung von Blättern und Laub zu verwenden. Durch das Anhäufeln werden die Kartoffeln also dazu angeregt, unter der Erde viele weitere Triebe zu entwickeln, an deren Enden sich neue Knollen bilden. Und außerdem bekämpft ihr durch das Häufeln auch gleich das Unkraut! Wenn auf eurem Acker noch keine Kartoffelpflanzen zu sehen sind, dann wartet. Nicht alle Sorten keimen zur gleichen Zeit oder wachsen gleich hoch. Pflanzen, die sich noch nicht zeigen, brauchen noch Ruhe.

Ihr möchtet eine Nummer sicher gehen und noch einmal sehen, wie das Anhäufeln genau funktioniert? Dann schaut doch in unseren AckerClip “Kartoffeln legen und häufeln” hinein.

Kartoffeln anhäufeln

Häufeln soll geübt sein

Achtet beim Häufeln darauf, dass die Triebe nicht beschädigt werden und dass keine Kartoffeln freigelegt werden. Unter Lichteinfluss werden sie grün und sind ungenießbar. Wenn es euer Ziel ist frisch gekochte oder im Ofen gebackene   Kartoffeln zu genießen, dann wird das Anhäufeln euch die nächsten Wochen begleiten.