Noch ist es nicht zu spät, das letzte Winterlaub aus den Hecken zusammenzurechen, vergessene Laubsäcke auszuleeren, herumliegendes und verdorrte Gemüsestrünke einzusammeln. All das tote Material kannst du gemeinsam mit deinen Kindern für die unterste Mulch-Schicht sammeln. Darüber kommen bald Unkräuter, Rasensoden. Wichtig dabei zu beachten ist: Es sollte ohne Erde sein und  das Wurzelwerk schaut nach oben.

So fliegt das Laub nicht überall herum, und die Bodenorganismen finden schnell einen vielgestaltigen, ihnen zusagenden Lebensraum. Weitere Vorteile der Flächenkompostierung sind die gleichmäßige Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen und die Kinder lernen, das achtloses Wegwerfen unverrottbarer Abfälle zusätzliche Arbeit bedeutet.

Die Starkzehrer kommen: Hallo Kürbis, Tomate und Lauch!

Im Mai könnt ihr gemeinsam mit euren kleinen Landwirten und Landwirtinnen die übrigen Beete bepflanzen: Lauch, Tomaten, Zucchini, Kürbisse, Mais und Bohnen ziehen dann auf eure Äcker. Damit sich diese Pflanzen auch wohlfühlen, sind bestimmte Vorbereitungen zu treffen. Haltet Beete frei von Unkraut, indem ihr es regelmäßig hackt. Für das Mulchbeet solltet ihr recht viel Material zusammentragen, gut mischen und auf dem Beet verteilen, wenn er abgetrocknet ist.

Eine Entdeckungsreise ins Land der Mulchreisen starten!

Ihr habt euch dazu entschieden, Lauch, Tomate und Co. anzupflanzen, dann bleibt die Mulcheinrichtung vorerst eine Daueraufgabe. Das macht sie ab und an lästig, da es viel Zeit erfordert. Doch wir haben eine kleine Idee, wir ihr daraus eine spannende Erkundungsreise machen könnt.

Aktionstipp mit Kids: Wie wäre es, mit den eigenen Kindern eine Mulch-Entdeckungstour zu starten. Gemeinsam kann dann der naheliegende Wald oder Park erkundet werden und das Material, wie Laub, gesammelt werden, aber auch Beobachtungen machen, deren Ergebnisse regelmäßig beim gemeinsamen Abendessen besprochen werden können.