Katharina Kühnel

Du möchtest dieses Jahr Gemüse anbauen und auch deine Kinder dafür begeistern? Frag sie einfach mal, welches Gemüse sie überhaupt kennen und welches sie gerne anbauen und ernten würden. Vielleicht fragst du sie auch nach besonderen Farben – denn es gibt eine Unmenge an Vielfalt in der Natur und Bohnen können durchaus blau werden und Kartoffeln rosa oder lila.

Aus unsere Erfahrung wissen wir, dass Kartoffeln, Tomaten, Gurken und Radieschen besonders Spaß machen und sich für Kinder eignen: Da gibt es viel zu staunen und zu tun und in der Regel werden diese Gemüsesorten auch gerne von Kindern gegessen. Aber bis dahin ist noch viel Zeit.

Wenn ihr in die Garten- und Balkonplanung einsteigt, fragt uns gerne! Unser Gartenbauexperte Dr. T steht euch für jede noch so simple oder komplizierte Frage zur Verfügung.

Beginne am besten mit einer übersichtlichen, eher kleinen Fläche. Für jedes Kind rechnen wir altersabhängig mit 3 bis 7 m² Fläche, für Erwachsene höchstens 10 m².

Deine Kinder haben bestimmt Spaß daran, nach geeigneten Flächen mit dir zusammen zu suchen und sie mit dir auszumessen. Wieviel Schritte machen eigentlich einen Meter aus? Oder wie viele Füße lang ist die ausgewählte Fläche?

Wenn eure Kinder Lust haben, könnten sie einen Gartenplan malen und die Flächen gemeinsam mit euch mit den entsprechenden Längenangaben versehen. So einen Gartenplan werdet ihr ohnehin in den kommenden Monaten und Jahren benötigen.

Für die Flächenauswahl ist es wichtig, einen sonnigen Platz zu suchen, denn Gemüse braucht sehr viel Sonnenlicht! Was den Boden betrifft, ihr solltet mindestens einen Spatentief in die Erde kommen, rund 40 cm braucht das Gemüse zum Wurzeln. Und ihr solltet nicht zu nah an Hecken und Bäume heran – nicht nur wegen der Verschattung, sondern weil es unter der Erde sonst zu jeder Menge Wurzelkonkurrenz zwischen Bäumen und Gemüse kommen kann.

Was zuvor auf der Fläche stand, wird gerodet und geschreddert bzw. untergegraben, sobald es frostfrei ist.